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Chance vertan – Keine Mehrheit für ÖVP-Antrag

Als ÖAAB/AK-Fraktion haben wir eine probeweise Einführung einer Arbeitszeit-Verkürzung in der Arbeiterkammer vorgeschlagen. Unser Antrag wurde von der SPÖ aber nicht angenommen“, sagt ÖAAB/AK-Fraktionssprecher Christoph Zarits.

„Wir wollten die Arbeitszeit-Verkürzung probeweise in der Arbeiterkammer einführen. Das könnte eine Vorbildwirkung haben. Schade, dass unser Antrag angelehnt wurde“, kritisiert Christoph Zarits. Österreich gehört zu den Ländern mit den längsten Arbeitszeiten in Europa. Seit 1975 beträgt die gesetzliche Arbeitszeit 40 Stunden pro Woche. In vielen Kollektivverträgen liegt die Arbeitszeit bei 38,5 Wochenstunden.

Die Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen hat im Vorjahr einen Antrag an die Vollversammlung gestellt, eine Arbeitszeitverkürzung in Österreich umzusetzen. „Wir von der ÖAAB/AK-Fraktion schlagen vor, dass diese Arbeitszeitverkürzung in der Arbeiterkammer Burgenland testweise umgesetzt wird, um aufgrund des Projektes die Finanzierbarkeit und Praxistauglichkeit zu zeigen. Die Arbeiterkammer Burgenland würde so Vorbild für alle Betriebe in ganz Österreich sein“, so Christoph Zarits.

Die ÖAAB/AK-Fraktion hat den Antrag gestellt:

  • die Wochen-, Jahres- und Lebensarbeitszeit für alle ArbeitnehmerInnen in der Arbeiterkammer Burgenland bei vollem Lohnausgleich zu reduzieren und

  • die sechste Woche Urlaub für alle, die 25 Jahre lang gearbeitet haben, egal ob durchgehend in der Arbeiterkammer oder in einem anderen Betrieb, einzuführen.

„Unser Antrag hat gezeigt, dass wir es in der Praxis probieren wollen. Leider hat unser Antrag keine Mehrheit gefunden“, so Christoph Zarits.

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