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Hirczy: Südburgenländer leiden unter Monopol der Buslinie G1

Viele Spaten wurden gestochen, viele Versprechen gebrochen. Als Ergebnis dieser Politik hinkt das Öffi-Angebot im Landessüden dem Norden ordentlich hinterher – und die Buslinie G1 genießt eine Monopolstellung, die ihresgleichen sucht.

 

„Die Fahrkartenpreise sind für Arbeiter oft zu hoch! Dr. Richard und Südburg fahren großteils außer Konkurrenz und können die Preise daher gestalten, wie es den Unternehmen passt. Viele Südburgenländer pendeln mittlerweile leider wieder mit dem Auto, weil die Busfahrt durch die laufenden Preiserhöhungen einfach zu teuer geworden ist“, weiß Pendlersprecher Bernhard Hirczy und kritisiert die Scheuklappenpolitik der SPÖ in diesem Zusammenhang. „Bieler und Drobits stellen sich hin und bezeichnen die Buslinie G1 als Erfolgsgeschichte, während viele Südburgenländer unter den hohen Fahrkartenpreisen und fehlenden Alternativen leiden. So fuhrwerkt die sozialistische Partei im Burgenland“, betont Hirczy und ergänzt: „Es sollte auf die Fahrgäste aus dem Landessüden mehr Rücksicht genommen werden. Lücken zwischen Busverbindungen – z.B. beim Umstieg in Güssing - Wartezeiten, Fußwege, usw., erschweren die Anreise zum Arbeitsplatz für Menschen, die den ganzen Tag arbeiten, enorm und machen das Busfahren unattraktiv. Hier fordern wir Verbesserungen!“

Scheuklappenpolitik der SPÖ ortet Pendlersprecher Bernhard Hirczy auch bei den Park & Ride-Anlagen. Nicht alle erfüllen die gewünschten Standards. „Immer wieder klagen Pendler über mangelnde Beleuchtung und zu wenig vorhandene Stellplätze. Auch eine zentrale Ansprech- oder Beschwerdestelle fehlt. Zudem ist die lange geforderte und benötigte Park & Ride-Anlage in Ollersdorf aus parteipolitischer Willkür noch immer nicht umgesetzt. Auch beim Bahnhof Jennersdorf wäre es dringend notwendig, zu handeln. So könnte man einerseits vielen Pendlern einen Dienst erweisen und gleichzeitig den Bahnhof Jennersdorf aufwerten. Hier geht es um eine günstige Verbindung nach Ungarn, Feldbach und Graz“, mahnt Hirczy und fordert die Verantwortlichen in der Landesregierung auf, die Sorgen der Pendler im Südburgenland endlich ernst zu nehmen.

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